Charles Leclerc reist nach zwei zweiten Plätzen mit Zuversicht nach Mexiko. Seine Ergebnisse in Singapur und Austin haben Ferrari wiederholt in unmittelbare Nähe der Spitze gebracht. Einen Sieg betrachtet er dennoch nicht als wahrscheinlichen Automatismus.

Leclerc sieht Mercedes und Red Bull grundsätzlich in einer stärkeren Ausgangsposition. Ferrari müsse das eigene Potenzial vollständig ausschöpfen, um die vorhandene Gelegenheit zu nutzen. Seine Einschätzung verbindet damit Optimismus mit einer klaren Bedingung: Das Wochenende muss in allen wichtigen Phasen passen.

Besonders das Qualifying bleibt anspruchsvoll. Das Arbeitsfenster des Autos ist schwer zuverlässig zu treffen. Wer dort Positionen verliert, beginnt den Sonntag unter anderen Voraussetzungen, selbst wenn das Renntempo später konkurrenzfähig ausfällt. Für Leclerc gehört die schnelle Runde deshalb unmittelbar zur möglichen Siegchance.

Die jüngsten Podestplätze belegen, dass Ferrari um hohe Platzierungen fahren kann. Sie beantworten aber noch nicht, ob Mexiko den nächsten Schritt ermöglicht. Leclercs Aussagen beschreiben eine realistische Angriffslust: Die Scuderia will bereit sein, wenn sich eine Gelegenheit öffnet, und muss dafür zunächst die eigene Ausführung möglichst vollständig unter Kontrolle bringen.

Quellen

Nachrichtenstand: 29.10.2026.