Isack Hadjar nimmt aus Austin ein gemischtes Bild mit nach Mexiko. Mit Startplatz drei hatte er seine bisher beste Qualifying-Platzierung eingestellt. Ein Problem bei der Gasannahme zu Beginn des Rennens erschwerte anschließend die Umsetzung; am Ende stand Rang sechs.

Hadjar sieht die Starts weiterhin als Schwachpunkt bei Red Bull. Dabei geht es in seiner Bewertung nicht um grundsätzlich fehlendes Tempo. Die Geschwindigkeit des Autos ließ zuletzt deutlich bessere Resultate zu, als er selbst regelmäßig erreichen konnte.

Auch die vorherigen Wochenenden hatten technische Rückschläge gebracht. In Malaysia kostete ein Batterieproblem die Chance auf ein Podest, in Singapur blieb nach Schwierigkeiten lediglich Platz zehn. Teamkollege Max Verstappen gewann beide Rennen. Dieser Gegensatz zeigt, warum Hadjar besonders auf den Ablauf und die Verlässlichkeit schaut.

Vor Mexiko lautet seine Aufgabe deshalb, das vorhandene Potenzial über die gesamte Renndistanz nutzbar zu machen. Ein guter Start ist dafür die erste Voraussetzung, löst aber nicht automatisch alle Probleme. Aus Hadjars Einordnung folgt auch keine bestätigte technische Reparatur: Sie beschreibt den Bereich, in dem Red Bull weiter arbeiten muss.

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Nachrichtenstand: 30.10.2026.