Lando Norris verteidigt McLarens Entwicklungsarbeit in der Saison 2026. Vor dem Rennen in Mexiko verwies der Weltmeister darauf, wie groß der Rückstand zu Beginn des neuen Reglements gewesen sei. Die jüngsten Schwierigkeiten bilden für ihn deshalb nicht die gesamte Entwicklung ab.
Der Saisonstart war tatsächlich belastet. In China konnten weder Norris noch Oscar Piastri zum Grand Prix starten. Später gewann Norris in Ungarn und in den Niederlanden. In Madrid beeinflusste eine aus McLaren-Sicht ungünstige virtuelle Safety-Car-Phase die Siegchance.
Dass das Team zuletzt relativ zurückfiel, erklärt Norris auch mit Verbesserungen der Konkurrenz. Die eigene Entwicklung kann Fortschritte bringen, ohne damit automatisch einen gleich großen Vorteil im Vergleich zu anderen Teams zu erzeugen. Genau diese Unterscheidung prägt seine Bewertung vor Mexiko.
Für die verbleibenden Rennen zählt nun unter anderem die Absicherung des dritten Platzes bei den Konstrukteuren. Norris stellt McLaren damit kein makelloses Zeugnis aus. Er beschreibt vielmehr eine Saison, in der ein schwacher Beginn und spätere Siege zusammengehören – und in der neue Konkurrenzfortschritte die Arbeit erneut anspruchsvoller machen.
Quellen
Nachrichtenstand: 29.10.2026.
- Formula 1: Norris zur EntwicklungVeröffentlicht am 29.10.2026