George Russell spricht vor Mexiko von einem guten Verhältnis zu Kimi Antonelli. Die sportliche Lage innerhalb von Mercedes ist deutlich ungleich: Antonelli besitzt 123 Punkte Vorsprung und kann den Weltmeistertitel bereits am kommenden Rennsonntag sichern.

Nach dem Stand vor dem Wochenende genügt dem Italiener dafür ein Ergebnis unter den ersten neun. Russell erkennt die Leistungen seines Teamkollegen an und macht aus dem Abstand keine persönliche Auseinandersetzung. Beide konzentrieren sich nach seiner Darstellung auf ihre eigene Arbeit.

Das ist für Mercedes eine wichtige Unterscheidung. Ein teaminterner Wettbewerb kann scharf bleiben, ohne die Zusammenarbeit aufzulösen. Russells Aussagen betreffen den Umgang zwischen den Fahrern; sie nehmen weder das Mexiko-Ergebnis vorweg noch erklären sie einen Titel bereits für entschieden.

Für Antonelli liegt eine große Gelegenheit unmittelbar vor ihm. Für Russell geht es gleichzeitig darum, die verbleibenden Rennen möglichst erfolgreich zu bestreiten und die eigene Position zu verbessern. Das Nebeneinander dieser Ziele prägt die Schlussphase bei Mercedes. Auf der Strecke bleiben beide Rivalen, im öffentlichen Rückblick auf ihr Verhältnis beschreibt Russell jedoch keine grundlegende Entfremdung.

Quellen

Nachrichtenstand: 29.10.2026.