Alex Quinn muss auf seinen ersten WEC-Renneinsatz für Peugeot nicht bis 2027 warten. Der Hersteller setzt den Briten bereits bei den letzten beiden Veranstaltungen 2026 in Barcelona und Monza ein. Er übernimmt im Auto mit der Nummer 93 den Platz von Stoffel Vandoorne.
Quinn teilt sich den 9X8 mit Nick Cassidy und Paul Di Resta. Der 25-Jährige war bislang Test- und Entwicklungsfahrer. Seine Beförderung für die nächste Saison war schon angekündigt; nun wird die praktische Einarbeitung vorgezogen.
Sportlich bringt Quinn einen erfolgreichen Jahrgang mit: Er wurde IMSA-Meister in der LMP2 und feierte Klassensiege in Le Mans sowie Daytona. Der Schritt in die Hypercar-Klasse führt ihn dennoch in ein anderes Arbeitsumfeld. Zusätzliche Rennkilometer können helfen, die Abläufe im Team und das Zusammenspiel mit den Kollegen schneller kennenzulernen.
Peugeot verbindet die Personalentscheidung ausdrücklich mit der Vorbereitung auf 2027. Gleichzeitig braucht die Mannschaft Ergebnisse in der laufenden Saison. Das Schwesterauto kam in Fuji auf Platz sechs. Barcelona und Monza sollen Quinn deshalb Erfahrung unter Wettbewerbsbedingungen ermöglichen, ohne dass die verbleibenden Einsätze nur als Übungsprogramm verstanden werden.
Quellen
Nachrichtenstand: 13.10.2026.
- FIA WEC: Quinn startet früherVeröffentlicht am 13.10.2026